Es machte Klick

Die Geschichte wie ich Guruji kennengelernt habe, startet mit meiner Frau. Sie war 2018 spontan und ohne Erwartungen auf dem Just Love-Festival und hatte im Anschluss aufgrund der schönen Erfahrungen, die sie gemacht hatte, beschlossen, am nächsten Darshan teilzunehmen. Ich hatte an diesen Veranstaltungen selber nicht teilgenommen. Zu Hause nahm ich dann wahr, wie sich meine Frau positiv veränderte. Sie wurde friedlicher und glücklicher je mehr sie Zeit in Shree Peetha Nilaya verbrachte. Vor knapp zwei Jahren fragte Sie mich, ob wir zusammen den Segen beim nächsten Darshan erhalten wollten. Meiner Frau zuliebe sagte ich zu, weil ich ihre positive Veränderung miterlebt hatte und sie unterstützen wollte (ganz nach dem Motto „Happy wife, happy life“;)) .

Mein erster Darshan

Ich selbst bin ohne Erwartungen hingefahren. Ich bin nicht religiös aufgewachsen und habe auch nie an Gott geglaubt. Bekennender Atheist… Nun sind wir gemeinsam zu diesem Darshan gefahren, haben uns schön getrennt hingesetzt (rechts Prabhus und links Matajis) und als meine Frau beschlossen hatte sich anzustellen, haben wir uns eingereiht. Und dann machte ich meine erste bewusste intensive Erfahrung mit Paramahamsa Vishwananda. Auf den letzten fünf Metern habe ich eine Wärme und Liebe gespürt, die so intensiv und neu für mich war, dass ich anfing, zu weinen wie ein Schlosshund. Kurz bevor wir bei Guruji waren hörte es auf, wir bekamen unseren Segen. Meine Frau war glücklich, und wir fuhren nach Hause.

Das argumentierende Ego

Es verging kein halbes Jahr, und meine Frau versuchte, mich zu überreden, zum Männer-Darshan zu gehen. Ich muss zugeben, dass ich nicht mal eine Sekunde daran gedacht hatte, dass Guruji mein Guru ist geschweige denn, dass es einen Gott gibt. Gefüllt mit Arroganz und Unwissenheit war ich mir 100 % sicher, dass ich keinen Lehrmeister benötigte, der mich in meinem Leben unterstützt. Meiner Frau zuliebe sagte ich erneut zu. Nun saß ich in der Darshan-Halle und wollte mich nicht direkt anstellen. Ich saß dort und ein Kampf mit meinem Ego begann. Volle zwei Stunden versuchte mein Ego, mich davon abzuhalten sich anzustellen. Es posaunte leere „Argumente“ wie „Das ist hier eine Sekte, fall nicht drauf rein“ und „Du brauchst keinen Lehrer, du bist doch alleine bis jetzt sehr gut gefahren“. Nach zwei Stunden konnte ich mein Ego besänftigen. Denn verlieren kann man nie, wenn man einen Schritt auf Ihn zugeht. Ich stellte mich an und bekam den Segen, spürte diesmal jedoch keine Magie oder Liebe wie beim letzten Mal.

Es macht „Klick“

Wieder zu Hause schaute ich mir im Internet Motivationsreden meiner Vorbilder an und hatte einen Geistesblitz. Schlagartig wurde mir klar, dass alle meine Vorbilder ihre Kraft durch Gott geschöpft hatten, was ich vorher nie sehen oder wahrhaben wollte. Wieder flossen Tränen, diesmal Tränen der Erkenntnis. Zu der Zeit als ich Guruji kennenlernte, war ich Jugendtrainer im Fußball. Ein paar Tage später, es muss um Sylvester rum gewesen sein, finge ich an den Trainingsplan für die Rückrunde meiner Jugendmannschaft auszuarbeiten. Dabei ging ich nochmal die Hinrunde durch und fand die Erfahrungen mit den Jugendlichen unglaublich. Ich bekam eine weitere Erkenntnis geschenkt. Während ich selbst einen Gott oder Lehrer ablehne, stellte ich fest, dass ich es für richtig erachtete, als Trainer Jugendliche im Sportbereich anzuführen. Es machte „Klick“. Ich verstand, dass ich genauso eine Anleitung bzw. Unterstützung benötige, um diese Liebe, die ich beim ersten Darshan erlebt hatte, zu vertiefen. Es folgten viele unglaublich tolle Veranstaltungen: Länderwoche, Just Love Festival, Yagna, Retreat und letztlich meine Einweihung vor einem Jahr.

Ich danke Dir Guruji für deine bedingungslose Liebe, die du uns jeden Tag aufs Neue schenkst.

Radheja Das

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